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Congressman Biden, meine Meinung hat nichts damit zu tun, die Augen zuverschließen. Nur halte ich nichts davon, darauf auszusein, eine möglichst große Vernichtung von Leben herbeizuführen. Viel mehr gilt es in solchen Fällen, die betreffenden Staaten international zu ächten und auf deren Isolierung hinzuarbeiten, damit die dort herrschenden Machthaber wirtschaftlich und politisch gezwungen werden, ihre Haltung aufzugeben.
Fangen wir jedoch an, uns in jeden kleineren oder größeren Konflikt einzumischen, steht Astor irgendwann überall und nirgendwo, ist nicht mehr in der Lage, die jeweiligen Einsätze adäquat auszustatten und verliert gleichzeitig noch international an Vertrauen. Denn irgendwann werdem sich Fragen aufdrängen, die wir nicht mehr zu beantworten in der Lage sind: Wer ist der Nächste? Welche Ziele verfolgt Astor noch? Wie sind militärische Einsätze auf langfristige Sicht zu rechtfertigen? Und vor allem: Welche konkreten Missionsziele werden gestellt? Und damit einhergehend: Wann zieht Astor wieder ab?
Ihre Einstellung, Blutvergiessen zu verhindern, ist sehr löblich. Wir müssen allerdings einsehen, dass wir mit wirtschaftlichen Sanktionen und internationaler Isolierung das unnötige Sterben von Zivilpersonen nicht verhindern werden. Im Gegenteil, wir treffen die eh schon notleidende Bevölkerung und nicht das Regime, wenn wir Sanktionen aussprechen. Wollen wir wirklich ein Land, auf Kosten der Bevölkerung, austrocknen lassen?
Unterschätzen Sie die Fähigkeit unserer Streitkräfte nicht, Mrs. Gerard. Unsere Aussenpolitik sollte nicht von Opportunismus geprägt sein, sondern in der Tradition unserer Gründungsväter stehen.
Sie wollen den Erfolg beherrschen, was Sie nicht können. Das kann niemand. Ich spreche von Verhalten, die ein Ziel verfolgen. Wir können nur das Beste tun, was uns möglich ist. Und uns möglich ist, die Krone abzuschlagen, damit der Stamm neue Blüten treiben kann. Wir können den Völkern nur die Tür zeigen und diese öffnen, aber durchgehen müssen sie allein.
Solange die Menschen glücklich bzw. nicht zu unglücklich sind, nehmen sie ihr System hin. Doch ich habe nicht den Glauben, dass ein Volk wünscht, dauerhaft unglücklich zu sein. Die nach Freiheit und Glück strebenden Kräfte müssen entfesselt werden. Und ja, manchen Völkern muss Freiheit und Verantwortung auch erst beigebracht werden. Aber wer sollte es ihnen - auch jenen, die es verlernt haben - beibringen, wenn nicht wir?
Sanktionen können zu jeder Zeit so ausgestaltet werden, dass vor allem die Machthaber betroffen sind.
Zitat
Ich unterschätze unsere Streikräfte keineswegs, aber Sie überschätzen sie, wenn sie meinen, dass Einsätze langfristig personell und logistisch umgesetzt werden können, ohne dass es auf absehbare Zeit organisatorische Probleme von außen und traditionsbedingte Probleme nach innen auftreten und die Streitkräfte von diesen vollkommen unbelastet bleiben.
Mr. Vice President, vielen Dank, dass Sie sich hierzu - auch in Ihrer Eigenschaft als zuständiger Secretary - äußern.
Ich denke wir sind uns einig, dass die Armed Forces derzeit nicht dazu ausgerichtet sind, als Interventionsarmee zu fungieren. Zudem glaube ich, dass die Neuausrichtung der Armed Forces durch Former Secretary Colton der einzig richtige Schritt war, die Armed Forces auszurichten, sodass ich den Status quo der Armed Forces nur gutheißen kann.
Eine erneute Neuausrichtung halte ich derweil für gefährlich, da dadurch der Ruf nach immer neuen Interventionen einhergehen würde und die Vereinigten Staaten irgendwann keine Ermessensgrundlage hätten, wann die Armed Forces tatsächlich in auswärtige Konflikte eingreifen sollen. Es geht hier schließlich um eine grundsätzliche Frage der astorischen Außen- und Sicherheitspolitik: Sehen sich die Vereinigten Staaten von Astor dazu berufen, in jedem Staat einzugreifen, der nicht den freiheitlichen Grundsätzen entspricht, die entweder der astorischen Verfassung entsprechen oder sogar erst in Bezug auf andere Länder klar und deutlich definiert werden müssten. Beantwortet man auf Seiten der Verwantwortlichen mit ja, muss dies auch mit aller Konsequenz verfolgt werden, sodass Astor auf kurz oder lang in allen Kontinenten aktiv wird um vermeintlich nicht-freiheitliche Regime aufzulösen. Das jedoch ist - aus meiner Sicht - unrealistisch und schlichtweg nicht umsetzbar. Wählt man jedoch das "Nein", fährt man mit der jetzigen Ausrichtung sehr gut, die kurzfristige Einsätze zulassen, aber eben nicht auf die groß angelegte Intervention ausgerichtet ist.
Man kann nicht einfach dahergehen und militärisch eingreifen, wo es uns gerade nicht passt.
Aber wenn etwas in einem Land ganz offensichtlich schief läuft, so sollte man Kontakte dorthin aufnehmen und wenn man die Ohren gegenüber gut gemeinten Ratschlägen verschließt...
Sie haben offensichtlich Angst, dass die USA in eine bewaffnete Auseinandersetzung geraten könnten, weil sie den scheinbaren Frieden nicht gefährden wollen. Aber haben wir denn überhaupt Frieden? Die Antwort ist nein, sofern es Regierungen gibt, welche ihre Bevölkerung abschlachten. Ein Lippenbekenntnis, dass etwas dagegen unternommen werden muss, ändert an dieser Situation nichts. Niemand bestreitet, dass Politik nicht auch eine Frage des Abwägens wäre. Aber es muss den USA möglich sein, deshalb möchte ich mich auch für eine Reform der Armed Forces einsetzen, Massenabschlachtungen zu verhindern. Wir können uns nicht als eine Nation betiteln, welche sich für Demokratie einsetzt, wenn wir derartige Zustände tolerieren (müssen).
Die astorischen Streitkräfte sind in der Lage, zwei regional begrenzte Kriegsschauplätze bedienen zu können.
Die astorischen Streitkräfte sind in der Lage, zwei regional begrenzte Kriegsschauplätze bedienen zu können.
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