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ich entbiete Ihnen einen herzlichen Gruß und meine Komplimente für Ihren Stabschef
und die charmante junge Frau mit dem trefflichen Humor, welche mich hergeführt hat.
Wendet sich ihr noch einmal zu.
Ich danke Ihnen.
Gaius Libertas Senior Partner @ Libertas & Perikleen LLP
former Justice to the Supreme Court
XLV. President of the United States
Ich sehe Sie haben sich für das Oval Office einen hellen Teppichboden ausgesucht.
Ich bevorzugte eher die kräftigen als die freundlichen Töne ...
Er setzt sich und schaut einmal durch den Raum.
Unser Justizsystem folgt daher der widerlegbaren Annahme, dass die Tat derjenige unternommen hat, der Gelegenheit sowie ein Motiv dazu hatte und dem ein Alibi fehlt.
Es ist für die Justiz unerheblich, ob ein Täter sich in die Gelegenheit zur Tat brachte, nachdem er das Motiv entwickelt hat, oder umgekehrt.
In diesem Sinne ist es unerheblich, ob sie mit mir oder ich mit Ihnen reden wollte, wo wir nun beide dazu die Gelegenheit und ein Motiv haben.
Der Konsens bedarf keiner Erörterung. Daher wäre es unsinnig zu fragen, worüber wir jeweils reden wollen, da uns dies bestens bekannt ist.
Ich hörte, Sie sprachen mit Senator Bowler, der mich Ihnen für den Supreme Court angedacht hat.
Sie hatten einige abstrakte Vorbehalte. Ich habe Initiative gezeigt und mich hierher begeben.
Gaius Libertas Senior Partner @ Libertas & Perikleen LLP
former Justice to the Supreme Court
XLV. President of the United States
Ich blieb lange sachlich und logisch argumentativ, bis Mr. LaCroix unsachlich wurde, indem er in der falschen Dimension zu argumentieren begann.
Aber nunja, Sie haben ein Meeting mit "Guy Liberty". Ebenjener fragte einen "Mr. Roundhouse Kick", ob er ihm sein Knockout-Argument zeigen solle.
Da dieser die Frage nicht bejahte, habe ich es ihm auch nicht gezeigt.
Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen auch ja mal zeigen, was eine Harke ist:
Dort drüben ist Horace im Garten und was er in der Hand hat, das ist eine Harke ...
Das Knockout-Argument in sachlichen Diskussionen ist jedoch messerscharfe Logik.
Kapitulation, Flucht oder unsachlicher Angriff sind die üblichen drei Optionen, wenn man seine Vernunft nicht mehr gebrauchen will.
Gaius Libertas Senior Partner @ Libertas & Perikleen LLP
former Justice to the Supreme Court
XLV. President of the United States
Manchmal erkennt man einen hoffnungslosen Fall.
Vernünftig und sachlich, als Oberhaupt der Exekutive ohne Ansehen der Person Kontakt zu allen Kongressmitgliedern zu halten.
Aber wann haben Sie zuletzt mit dem Senator von Freeland über die Unterstützung eines Projektes gesprochen?
Gaius Libertas Senior Partner @ Libertas & Perikleen LLP
former Justice to the Supreme Court
XLV. President of the United States
Nur geht es hier nicht um meine Qualifikation, sondern die ihre. Dazu sind politische Projekte so gut wie immer inhärent subjektiv. Und was den Senator of Freeland angeht... wie Sie so schön gesagt haben: Manchmal erkennt man einen hoffnungslosen Fall.
Lassen Sie uns also wieder zu ihnen zurück kehren. Lassen Sie uns über einige Dokumente sprechen, die Sie sicherlich kennen.
Rein rechtlich betrachtet, unabhängig vom Titel, lediglich auf den Inhalt bedacht: Handelt es sich bei diesem Dokument um eine Begnadigung oder um eine Amnestie?
Als Politiker hat man Diskussionen also Meinungsstreits anzuregen. Wie Sie sagten: "Dazu sind politische Projekte so gut wie immer inhärent subjektiv."
Als Prozessanwalt hat man das Ziel, einen Meinungsstreit zu gewinnen.
Als Richter hat man zu entscheiden, welche Meinung besser vertreten wurde und folglich eine Streitentscheidung herbeizuführen.
So gerne ich Ihnen antworten würde, sowenig können Sie mit einer Antwort rechnen.
Der Grundsatz nemo iudex in sua causa beschränkt meine Antwort leider nur auf quod scripsi, scripsi.
Politisch wollte ich, dass darüber gesprochen und nachgedacht wird; und das habe ich erreicht.
Dass keinerlei Änderungen im dem zugehörigen wesentlichen Recht zu Stande kam, stört mich nicht.
Das kodifizierte Recht ist Mehrheitsmeinung, bis sich diese mehrheitlich ändern.
Nichts desto trotz sind Mindermeinungen nicht deswegen falsch, weil sie nicht Mehrheitsmeinung sind.
Wie AG Marani sagte: "... so berufen Sie sich offenbar auf den "nationalen Konsens". Aber Konsens hat dieses Land nicht groß gemacht. Interessen und Meinungen prallen aufeinander und erzeugen ein konstruktives Mit- und Gegeneinander. Die Mitte ist in diesem Land ausreichend gut vertreten. Vielleicht vertrete ich ja einfach nur die außergewöhnliche Gegenmeinung, die Ein-Mann-Minderheitsmeinung, deren Zeit noch nicht gekommen ist. Vielleicht gräbt sie in einigen Monaten irgendein Referendar am Appellationsgericht um 03:00 Uhr morgens aus.
Gaius Libertas Senior Partner @ Libertas & Perikleen LLP
former Justice to the Supreme Court
XLV. President of the United States
Sie machen es sich einfach. Bei Fragen nach ihrer Persönlichkeit weichen Sie aus. Bei juristischen Fragen ebenso.
Sie möchten aber offenbar wieder am Supreme Court arbeiten, sonst wären Sie nicht hier.
Was also macht Sie zu einer besseren Wahl als, sagen wir einen Mr. Ravensbourgh oder einen Mr. Floyd?
Ich habe dem Supreme Court 36 Monate ununterbrochen angehört. Wir haben im Kollegium konstruktiv gestritten und zusammen viele gute Entscheidungen getroffen. Ich habe mich auch vor der stellvertretenden Führung eines Verfahrens nicht gescheut und arbeite für emotionslose Logik, Effektivität, Prozessökonomie und verständliche und begründete Entscheidungen der Judikative. Und auch ich habe meine Meinung zu bestimmten Sachverhalten geändert, weil ich überzeugt worden bin, etwa in Bezug auf das Amtseiderfordernis bei der Presidential Succession. Ich bin nicht unempfänglich für Selbstverständlichkeiten, aber ich hinterfrage eben auch diese, wenn dazu Anlass besteht. Ich bin liberal, ich habe keine parteiischen oder parteilichen Vor- oder Abneigungen. Nominiert für den SC von President Laval (D), Marani (D) und Narayan (R) sowie für den VP von President Varga (SCU).
Mit Mr. Ravensbourgh und Mr. Floyd haben Sie gute Juristen. Nehmen Sie sie, wenn Sie können. Ich glaube aber kaum, dass Sie einen weiteren demokratennahen Richter durch den Senat bekommen, da schon einer am SC sitzt. Mit einem Konservativen wie Mr. Ravensbourgh und einem Liberalen wäre der Senat wohl eher zufrieden und außerdem hätten Sie dann ein ausgewogenes Gericht, das weit weniger anfällig für Befangenheitsausfälle wäre. Das wäre effektiv, logisch und prozessökonomisch.
Gaius Libertas Senior Partner @ Libertas & Perikleen LLP
former Justice to the Supreme Court
XLV. President of the United States
Ich finde es immer wieder spannend wie sich solche Dinge drehen. Es ist noch nicht so lange her, da wurde Mr. Floyd noch vorgeworfen er stünde den Republicans zu nahe, jetzt sind es plötzlich die Democrats.
Ihr Hauptargument ist also der Senat? Nun ich sehe im Senat schon in sehr naher Zukunft andere Zeiten anbrechen, aber ich lasse es mir durch den Kopf gehen.
Lassen Sie Governor Stone wissen, dass wir seine Unterstützung in der Sache sehr wertschätzen. Sehen wir zu, dass wir die Vorlage bald in den Kongress bringen.
Senator, entschuldigen Sie, aber Sie wissen ja, der Tag hat kaum genügen Stunden... schön, dass Sie es geschafft haben. Möchten Sie etwas zu Trinken?
Oh, ja, wir hatten und haben alle Hände voll zu tun mit Dingen die wir nicht geplant hatten.
Senator, Sie wissen warum ich Sie eingeladen habe. Es geht um den Federal Election Act dessen Runderneuerung ich anstrebe. Darin enthalten würde ich unglaublich gerne auch eine zukunftssichere Regelung für die Leitung des USEO sehen. Ich möchte daher diese zwei Punkte gesondert besprechen.
Lassen Sie uns zuerst also zur Vorlage meiner Administration kommt.
Ziel ist es den FEA zu vereinfachen und zu kürzen - in der aktuellen Fassung von etwa 3300 Wörtern auf knapp 2000 -, und trotzdem Lücken zu schließen.
Wichtige Änderungen sind unter anderem:
- Nur noch einmalige Eintragung ins Wählerverzeichnis, automatische Austragung bei Inaktivität
- Flexiblere Einteilung der Termine des Wahlprozederes
- Vereinheitlichung aller Fristen auf 5 Tage bzw. ein Vielfaches davon
- Klare Regelungen zum Leisten des Amtseides für Wahlämter
- Gesetzliche Festlegung der Inauguration des Präsidenten und des Vizepräsidenten
- Inkorporation des Federal Election Appeal Act und essentielle Kürzung von diesem
Lehnt sich zurück und studiert die Notizen auf ihrem Smart Phone. Zoey schien etwas angespannt, ob wegen des Entwurfs oder aus anderen Gründen ist dabei schwer zu sagen...